Nuklearmedizin

Als hochmoderne Praxis für Nuklearmedizin freuen wir uns, in Kooperation mit dem Klinikum Landshut Ihnen das gesamte Spektrum der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie anbieten zu können. Unser Ziel ist es, mit innovativer Apparateausstattung und schonender Untersuchungstechnik den Patienten und überweisenden Ärzten präzise Diagnosen zu liefern. Sollten aufgrund der ermittelten Befunde nuklearmedizinische Therapien erforderlich werden, beispielsweise eine Radiojodtherapie, so können diese auf kurzen Wegen an der Therapiestation der Klinik für Nuklearmedizin am Klinikum Landshut erfolgen.

Die freundliche Atmosphäre der Räumlichkeiten reduziert Ängste und schafft ein bestmögliches Wohlgefühl. Großen Wert legen wir auf die persönliche umfassende Beratung unserer Patientinnen und Patienten, sowohl um die geplante Untersuchung als auch die erhobenen Befunde zu besprechen. Nicht zuletzt achten wir darauf, Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten und Ihnen die Befunde rasch zu übermitteln. Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie an. Die Apparateausstattung befindet sich auf höchstem technischem Niveau. Es stehen neben einem dedizierten PET/CT zwei moderne SPECT-fähige Gammakameras sowie ein Ultraschallgerät zur Verfügung.

Ambulanz Zentrum Landshut
Robert-Koch-Straße 2
84034 Landshut

anmeldung@ambulanzzentrum-landshut.de
0871 / 698 30 30
0871 / 698 30 49
Montag bis Donnerstag:
07.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag:
07.30 Uhr bis 14.00 Uhr
Anmeldung PET/CT
0871 / 698 30 40

Folgende Leistungen bieten wir an

  • PET/CT-Diagnostik, ggf. inklusive einer kontrastverstärkten CT
  • Schilddrüsen-Szintigraphie und Sonographie sowie Labordiagnostik und ggf. Feinnadelpunktion
  • Ein- oder Mehrphasen-Skelettszintigraphie inkl. SPECT
  • Nebenschilddrüsen-Szintigraphie
  • Myokard-Szintigraphie mit ergometrischer oder medikamentöser Belastung
  • Lungen-Szintigraphie
  • Nierenfunktions-Szintigraphie
  • Somatostatinrezeptor-Szintigraphie
  • Nebennierenmarks-Szintigraphie
  • Hirnperfusions-Szintigraphie
  • Dopamintransporter-Szintigraphie (I-123-DaTSCAN)
  • Dopaminrezeptor-Szintigraphie (I 123-IBZM)
  • Ösophagus- und Magen-Szintigraphie
  • Radium-223-Dichlorid-Therapie beim metastasiertem Prostata-Karzinom
  • Stationäre Radiojodtherapie durch Kooperation mit dem Klinikum Landshut

PET/CT

Als einziges Zentrum in der Region verfügen wir über ein Hochmodernes PET/CT zur Diagnostik bösartiger und gutartiger Erkrankungen. Indikationen für die PET/CT sind beispielsweise die Darstellung mannigfaltiger bösartiger Tumoren sowie deren Metastasen, Beurteilung des Therapieansprechens einer Tumorerkrankung auf eine Chemo- oder Strahlentherapie, Erfolgskontrolle nach operativer Therapie, Entzündungsdiagnostik oder Gehirndiagnostik. Bei dem installierten PET/CT-System handelt es sich um ein spezielles Gerät der Firma GE, welches mit einer besonders niedrigen Strahlendosis auskommt. Hierdurch wird eine deutliche Reduktion der Strahlenexposition für Sie als Patient gewährleistet. Zudem erhöht sich durch moderne Gerätetechnik der Patientenkomfort, da die Untersuchungszeit erheblich reduziert wird. Wir sind gemäß der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin für die Durchführung der PET/CT zertifiziert.

Radium-223-Dichlorid-Therapie

Im Ambulanz Zentrum Landshut führt die Fachrichtung für Nuklearmedizin seit Januar 2016 ein neues Verfahren für Männer durch, die an Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium leiden. In den Knochen haben sich bereits Metastasen gebildet, die zu Schmerzen und damit zur Einschränkung der Lebensqualität führen. Mittels Radium-223-dichlorid, welches in die Vene gespritzt wird, werden die Krebszellen in den Knochen von innen bestrahlt.

Das Radium-223-dichlorid ist ein α-Strahler mit eine sehr kurzen Reichweite von bis zu 60 Mikrometern im menschlichen Gewebe. Aufgrund seiner Ähnlichkeit zu Kalzium wird das Radium-Isotop im Knochen eingebaut, ganz besonders in den Knochenmetastasen. Hierdurch wird die gesunde Substanz des Knochens geschont und vor allem die Krebszellen bekämpft. Die Substanz wird dem Patienten als Injektion in die Vene verabreicht und überwiegend in der ersten Woche wieder ausgeschieden. Der Patient kann normalerweise am Tag der Behandlung schon wieder nach Hause gehen.

Die Alpha-Strahlen werden in der Regel sechs Mal verabreicht, jeweils im Abstand von vier Wochen.